Bewölkt - Regen - müde Stimmung. Alle Wettervorhersagen treffen nur bedingt zu - der Regen und das für Nachmittag angesagte Gewitter fängt schon um 10.00 Uhr an. Also machen wir uns im Regenjackerl auf die Reise. Wir vertreiben uns die Zeit mit Geschichten erzählen.
Mene, der in der Früh um 60 Kuna 1/2 Kilo Feigen und 3 Tomaten gekauft hat, muss sich den ganzen Tag dafür rechtfertigen, was ihm bei Barbara (Standlerin und Masseurin) so fasziniert hat.
Nach Sibenik wird es immer ungemütlicher und erste Gewitter ziehen auf. Wir fahren zwischen dunklen Wolken und ersten Blitzen im Regen und hoffen, noch vor den angesagten Windböen die Marina Kremnik bei Primosten erreichen. Es bleibt bei der Hoffnung. Willi muss bei Böen zwischen 30 und 35 Knoten anlegen. Die gesamte Crew ist dabei im Einsatz und binnen 2 Minuten sind wir waschelnass. Der Wind ist so stark, dass wir uns mit allen Kräften von Steg und Nachbarboot abfendern. Unser Kugelfender nimmt dabei kurzfristig die Form einer Flade an :-).
Im strömenden Regen chillen wir an Board und beschließen zu kochen - es gibt Spaghetti mit zweierlei Saucen. Menes Sorge, dass zuviel gekocht wurde ist unbegründet - alles wird restlos aufgegessen.
Bei Ouzo, Whiskey und Limoncello klingt der Abend aus. Die Gemütlichkeit wird kurz unterbrochen, als die ganze Marina plötzlich im Dunkeln liegt. Ob das etwas mit Marcels gespreizten Fingern zu tun hat ist nicht bewiesen.

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