Nach gemütlichem Schwimmen und Frühstück in Rogoznica übernehmen die beiden Skipper Willic und Käptic unser Boot Mila. Mene, Rupert und Sissi sind für den Einkauf zuständig. Die Crew spielt
wunderbar zusammen und wir legen um 15.30 Uhr mit dem Ziel Sibenik ab.
Wir haben kaum Wind und wir möchten bis ca. 19.00 Uhr in der Marina sein, deshalb Motoren wir fröhlich vor uns hin. Immer wenn wir ein Boot unter Segel sehen, wiederholen wir zwanghaft unser Mantra: "Sollen wir Segeln setzen? Eigentlich schon ... Aber ... Wir sind ja bald im Kanal ... Lassen wir es lieber". Das wiederholen wir alle 10 Minuten und wir erreichen die Marina unter Motor :-). Der Versuch, die geheiligte Nespresso Maschine an das Stromnetz anzuschließen endet mit einem Fiasko. Skipper Willic ignoriert die Erde im französischen Stecker und mit viel Gefühl versenkt er den gesamten Stecker im Küchenkastl. Fazit -> defekte Steckdose + kein Adapter = kein Nespresso.
Leider ist die Marina ca. 3,5 km von der Stadt entfernt und zum Gehen hat niemand so wirklich Lust. Deshalb setzen wir uns ins erste, weil einzige, Lokal - eine Pizzeria. Dort erleben wir dalmatinische Livemusik und so sehr wir uns bemühen, wie schaffen es nicht das Unvermeidliche abzuwenden. Die Gruppe kommt an unseren Tisch und der eine oder die andere singt fleißig mit und genießt dann doch. Mene (unser Finanzmanger) hat eine wichtige Frage: "Wo steckt man bei den Musikern das Geld rein?" Das wird mit dem dalmatinischen Lied "popopo" beantwortet.
Das teuerste Essen des Tages? Menes Eis um 45 Kuna. Um diesen Preis hat er sich eine riesige Portion erwartet - es waren nur 3 Kugeln.
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